Presse 2009
Von Gießen kann man was lernen
- Details
- 14.08.2009
- - Gießener Anzeiger
7. Gründertage Hessen vom 14. August bis 12. November - Neue Impulse für wirtschaftliches Wachstum erwartet
GIESSEN (ger). Ab sofort kann sich die Universitätsstadt Gießen als die hessische Gründerhauptstadt bezeichnen. Zwar gibt es diesen Titel nicht offiziell, aber zumindest dreht sich in den kommenden Monaten bei den 7. Gründertagen Hessen 2009 in der gastgebenden Mittelhessenmetropole fast alles um die Impulsgeber einer innovativen, optimistischen und zukunftsgewandten Wirtschaft und Gesellschaft, den mutigen Existenzgründern. Sie können sich mit ihren erfolgreichen Geschäftsideen ab sofort um den so genannten "Gründer-Oskar" bewerben. In den drei Kategorien "Mutigste Gründung", "Geschaffene Arbeitsplätze" und "Intelligente Geschäftsidee" vergibt eine Expertenjury an die besten Bewerber die begehrten Gründerpreise.Während der kommenden Monate werden in Gießen und anderen Teilen Hessens zahlreiche Workshops und Seminare für Gründungsinteressierte und junge Unternehmen stattfinden und die Gründertage flankieren. Gießen ist erstmals Gastgeber der hessischen Gründertage. "Von Gießen kann man was lernen.", zeigte sich denn auch Gießens Oberbürgermeister Heinz-Peter Haumann am Freitagmorgen bei der Eröffnungspressekonferenz im Magistratszimmer des neuen Kulturrathauses optimistisch, dass die Veranstaltung am "gründerfreundlichen Standort" Gießen ein Erfolg wird. Er rief die Gründer, besonders aus der Stadt Gießen und der Region, zur Bewerbung auf.Mit der Justus-Liebig-Universität und der Fachhochschule Gießen-Friedberg mit ihren nahezu 30000 Studierenden und einer großen Ressource an Intelligenz sei eine gute Basis vorhanden, unterstrich Haumann eine der wichtigen Kompetenzen der Stadt Gießen. Haumann zeigte sich sehr erfreut, dass der hessische Ministerpräsident Roland Koch die Gründertage als Schirmherr wieder unterstützt. "Wir in der Stadt Gießen sind gerne Ausrichter der Gründertage und hoffen sehr, dass von den Veranstaltungen auch neue Impulse für ein weiteres Wachstum ausgehen werden!".
Dr. Bernd Curtius vom Projektbüro der Gründertage sowie Sabine Wilcken-Görich von der Wirtschaftsförderung der Stadt Gießen informierten über die geplanten Veranstaltungen mit den anwesenden Initiativkreismitgliedern.
Zum Gießener Initiativkreis der Gründertage 2009 gehören namhafte Institutionen und Unternehmen wie die Agentur für Arbeit Gießen, die Business Angel Beteiligungs AG in Mittelhessen, das ECM - Entrepreneurship Cluster Mittelhessen an der Justus-Liebig-Universität, die GIAG - Gesellschaft für Integration und Arbeit Gießen mbH, die Handwerkskammer Wiesbaden, die Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg, die KIZ Gemeinnützige Projektgesellschaft, die Kreishandwerkerschaft Gießen, das RKW Hessen, die Sparkasse Gießen, das TIG - Technologie- und Informationszentrum Gießen GmbH, die Volksbank Mittelhessen eG, die Wirtschaftsförderung der Stadt Gießen, Wirtschaftsförderung und Regionalmanagement Kreis Waldeck/Frankenberg und die Wirtschaftsjunioren Gießen-Vogelsberg.
"Mit Innovationen und neuen Ideen von Menschen wird die Wirtschaft erneuert", zeigte sich Wilcken-Görich überzeugt und bezeichnete die Existenzgründer als den "Mittelstand der Zukunft". Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müsse das kreative Potenzial aktiviert werden und machte damit auch die Hauptaufgabe ihrer Arbeit bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Gießen deutlich. "Mutmachen und ein Zeichen der Wertschätzung als positives Signal an die Existenzgründer", stellte Initiativkreismitglied Manfred Schneider von der Volksbank Mittelhessen als wichtige Aufgabe zur Förderung der Gründertage in den Mittelpunkt seines Statements. Torsten Becker (GIAG) und Susanne Rabe-Globschütz (Agentur für Arbeit) berichteten von Erfolgsraten von bis zu 45 Prozent bei den von ihnen unterstützten Existenzgründungen.
Frank Wilhelmi von den Business Angel Beteiligungs AG sieht aktuell einen hohen Bedarf an Beratung und Begleitung bei Gründern. Dort setzt auch, wie bei den anderen Organisationen, die wichtige Netzwerkarbeit an. Ab sofort bis zum Anmeldeschluss am 2. Oktober können sich Existenzgründer, egal ob Neugründungen mit hohem Kapitalbedarf oder Kleinstgründungen aus der Arbeitslosigkeit heraus, um den Hessischen Gründerpreis bewerben. Eine wichtige Vorraussetzung für die Bewerber: Sie dürfen mindestens ein Jahr, längstens aber fünf Jahre selbstständig sein und das mit Sitz in Hessen. Nach der Vorauswahl werden die 36 besten Bewerber für das Halbfinale am 23. Oktober nominiert.
Aus diesem Kreis ermittelt die Jury die Kategorie-Sieger. Wie bei einer Oskar-Verleihung wird dann der Gründerpreis im feierlichen Rahmen vor viel Prominenz am 12. November im Konzertsaal des Gießener Rathauses an die Preisträger übergeben.
Im Internet gibt es unter der Adresse www.gruendertage-hessen.de ausführliche Informationen, auch zu den zahlreichen Workshops und Seminaren
Persönlich beantwortet Dr. Bernd Curtius ( This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , Telefon 069/667796-104) sowie Sabine Wilcken-Görich ( This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , Telefon 0641/306-1057) Fragen zur Bewerbung zu den 7. Gründertagen in Gießen und den Veranstaltungen.





