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Ihr Holger Fischer
Qualifizierungsbeauftragter
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Überregionale Bildungsnews: Top-Themenliste

Die Meldungen beziehen wir vom Portal BildungsSPIEGEL und werden ständig aktualisiert!

  • Professionelle Schlüsselkompetenzen von ErwachsenenbildnerInnen
    Eine neue Systematisierung der Schlüsselkompetenzen von ErwachsenenbildnerInnen zielt auf mehr Transparenz und Vergleichbarkeit auf europäischer Ebene. Breites Tätigkeitsspektrum von ErwachsenenbildnerInnen: ErwachsenenbildnerInnen zählen zu den SchlüsselakteurInnen im Bereich des Lebenslangen Lernens. Die Aufgaben reichen dabei von Lernprozessgestaltung über Programmentwicklung und Finanzverwaltung bis hin zu Marketing und Anwendung modernen Informations- und Kommunikationstechnologien. Trotz dieser Bandbreite an Tätigkeiten ist die Frage nach allgemein gültigen Schlüsselkompetenzen von ErwachsenenbildnerInnen immer wieder ein Thema in der Professionalisierungsdebatte.
  • BAuA: Informationen zur Arbeitswelt im Überblick 2010
    Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin legt neue Broschüre »Arbeitswelt im Wandel: Zahlen - Daten - Fakten 2010« vor. Rund 47 Prozent der Bevölkerung in Deutschland war 2008 erwerbstätig. Durch Arbeitsunfähigkeit verlor die deutsche Volkswirtschaft etwa 78 Milliarden Euro an Bruttowertschöpfung. 765 Beschäftigte erlitten 2008 einen tödlichen Arbeitsunfall. Diese und viele andere gut aufbereitet Zahlen enthält die Broschüre »Arbeitswelt im Wandel«, die die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jetzt herausgegeben hat. Mit Zahlen, Daten und Fakten informiert die aktuelle Ausgabe 2010 kompakt und übersichtlich über wichtige und aktuelle Aspekte der heutigen Arbeitswelt.
  • BBB-Analyse (August 2010): Förderung der beruflichen Weiterbildung stagniert
    Die Zahl der Eintritte in geförderte Qualifizierungsmaßnahmen der BA stieg im August leicht um ca. 6 Prozent. Der Teilnehmerbestand allerdings sank erneut um fast 3 Prozent. Die deutliche Erholung der deutschen Wirtschaft wirkt sich weiter positiv auf den Arbeitsmarkt aus. Dank der guten Auftragslage hat sich die Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt im Spätsommer weiter entspannt. Wegen der Werks- und Sommerferien fiel der Rückgang allerdings weitaus moderater aus als in den Vormonaten.
  • Studie: Dem Ruhrgebiet gehen die Akademiker aus
    Nach einer Meldung der WAZ. Im Ruhrgebiet werden künftig weniger Akademiker arbeiten. Das zeigt eine noch unveröffentlichte Studie der Wirtschaftsberatung PriceWaterhouseCoopers, die den Zeitungen der WAZ-Gruppe vorliegt (Mittwochausgabe). Ein Grund für den Schwund der Hochqualifizierten sei das bundesweite Image der einstigen Kohle- und Bergbau-Region. Das bedeute aber nicht, dass die »Lichter am Wirtschaftsstandort ausgehen«, betont der Leiter der Essener Niederlassung, Lutz Granderath. »Hier wird weiter auf hohem Niveau produziert werden.«
  • Fachkräftemangel: Northern Business School fördert Studium ohne Abitur
    Studenten müssen nicht auf ihre Berufstätigkeit verzichten, um sich ihren Akademikertraum zu erfüllen. - Die Northern Business School (NBS) unterstützt den Abbau der Zugangshürden zur Hochschulausbildung für Berufstätige in Deutschland. Dazu bieten die Hamburger die Möglichkeit, mit persönlicher Berufserfahrung oder einer staatlichen Hochschulzugangsprüfung die Berechtigung für ein staatliches Hochschulstudium zu erlangen. Mit diesem Angebot möchte die NBS zur Stärkung der Hamburger Wirtschaft beitragen. Denn bis 2020 wird die Zahl der Abiturienten und potentieller Studienanwärter um fast sechs Prozent schrumpfen. So haben es deutsche Wirtschaftsunternehmen immer schwerer, akademischen Nachwuchs zu rekrutieren.
  • Studie: Pendeln kostet Zeit und Nerven
    Eine Studie zeigt, dass weltweit jeder fünfte Arbeitnehmer für die Fahrt zum und vom Arbeitsplatz mehr als 90 Minuten täglich aufwendet. Die Folgen sind körperliche Leiden, hohe Kosten und Luftverschmutzung. Flexible Arbeitsplatzlösungen könnten zur Lösung des Problems beitragen. Beschäftigte in Deutschland brauchen für ihren Weg zur Arbeit durchschnittlich 21,2 Minuten täglich. Im internationalen Vergleich (im Schnitt fast 25 Minuten für den einfachen Weg zur Arbeit) schneiden sie damit gut ab. Nur die Nordamerikaner (USA und Kanada mit jeweils 16,3 Minuten) und Spanier (21,1 Minuten) benötigen noch weniger Zeit für den Arbeitsweg. Am längsten unterwegs sind die Beschäftigten in China und Japan; dort hat fast jeder Dritte einen Weg von über 90 Minuten am Tag. In Deutschland fahren nur 16 Prozent der Pendler mehr als eineinhalb Stunden täglich, weltweit ist es ein Fünftel der Arbeitnehmer. Das sind Ergebnisse einer Umfrage von Regus in 75 Ländern unter 15.000 Beschäftigten.
  • Lebensbegleitendes Lernen: Dänemark liegt im EU-Vergleich an der Spitze
    Bertelsmann Stiftung legt mit ELLI den ersten europäischen Index zum Lebenslangen Lernen vor – Deutschland im EU-Vergleich im Mittelfeld – Schwächen bei formaler Bildung – Mangel an Hochschulabsolventen beeinträchtigt die Innovationsfähigkeit. Beim Lebenslangen Lernen sind die Dänen in Europa spitze, Deutschland landet hingegen im Vergleich der 27 EU-Staaten vor allem wegen Schwächen bei der formalen Bildung nur im Mittelfeld. Das geht aus dem neuen »European Lifelong Learning Index« (ELLI) der Bertelsmann Stiftung hervor. Ein internationales Expertenteam hat ihn nach einem kanadischen Vorbild in den vergangenen zwei Jahren erarbeitet und damit die Daten über lebenslanges Lernen in Europa erstmals auf eine vergleichbare Grundlage gestellt.
  • Weiterbildungsförderung: Nordrhein-Westfalen will Bildungsscheck weiter ausbauen
    NRW kündigt Sonderprogramm »Qualifizierung und Innovation zur Fachkräftesicherung im Mittelstand« an. Zu Forderungen aus Teilen der Wirtschaft, dem Fachkräftemangel verstärkt über weitere Zuwanderung zu begegnen, erklärte Nordrhein-Westfalens Arbeits- und Integrationsminister Guntram Schneider vergangene Woche in Düsseldorf: »Wenn jetzt bei anziehender Konjunktur die Unternehmen wieder mehr Fachkräfte brauchen, dann fällt das nicht vom Himmel.« Angesichts des demographischen Wandels sei diese Entwicklung schon seit Jahren absehbar gewesen. »In Deutschland haben rund 15 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 20 und 29 Jahren keinen Berufsabschluss. Klar, dass sie nun als Fachkräfte fehlen«, sagte Schneider. Hinzu komme, dass auch die Beschäftigungsquote von Älteren und Frauen noch steigerungsfähig sei, wenn entsprechende Rahmenbedingungen in den Betrieben gegeben seien.
  • Beschäftigung: Schlechte Arbeitsbedingungen - Ballast fürs ganze Leben
    Schlechte Arbeitsbedingungen beeinträchtigen das ganze Leben: Wer einen körperlich anstrengenden Job hat, wird in der Folge häufiger arbeitslos, muss meist früher aus dem Beruf ausscheiden und hat in der Regel auch eine niedrigere Rente. Beschäftigte, die bei der Arbeit körperlichen und seelischen Belastungen ausgesetzt sind, halten nicht so lange durch wie andere. Die Forscher Falko Trischler und Professor Ernst Kistler haben die Lebensläufe von Beschäftigten über einen Zeitraum von 25 Jahren untersucht, um die Spätfolgen schlechter Arbeitsbedingungen zu identifizieren. Die Wissenschaftler vom Internationalen Institut für Empirische Sozialökonomie (Inifes) belegen in ihrer Studie: Wer 1985 sein Geld in einem physisch anstrengenden Beruf verdiente, musste sich häufig vorzeitig aus dem Arbeitsleben verabschieden. Unter den Schwerarbeitenden der 1980er-Jahre, die 2001 zwischen 55 und 65 Jahre alt waren, lag der Frührentner-Anteil bei 58 Prozent. Bei den zuvor weniger Geforderten war die Quote 20 Prozentpunkte niedriger.
  • DIPF: Überarbeitetes Online-Glossar zum deutschen Bildungswesen veröffentlicht
    Das neue Nachschlagewerk der Kultusministerkonferenz ist jetzt in zwei Sprachen auf dem Deutschen Bildungsserver verfügbar. Der Deutsche Bildungsserver präsentiert jetzt auf seinem Portal die neue Fassung des Glossars der Kultusministerkonferenz (KMK) zum Bildungswesen in Deutschland. In dem Online-Nachschlagewerk finden sich deutsche und englische Erläuterungen zu 128 Fachbegriffen – von A wie Abendgymnasium bis Z wie Zweiter Bildungsweg. Damit stellt der Deutsche Bildungsserver seinen nationalen und internationalen Nutzerinnen und Nutzern ein weiteres wichtiges Instrument zur Recherche zur Verfügung. Der Deutsche Bildungsserver ist ein Gemeinschaftsservice von Bund und Ländern und wird im Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) koordiniert.
  • Erwerbstätigkeit im Alter hängt vom Beruf ab
    Altersübergangs-Report: Ausdifferenzierung der Erwerbschancen vor allem nach dem 60. Lebensjahr, in einigen Berufen aber schon früher. Wer wie lange im Alter arbeitet, hängt vom Beruf ab. Vor allem ab dem 60. Lebensjahr unterscheiden sich die Chancen deutlich: Während Personen in manuellen Berufen wie Bauarbeiter oder Industriemechaniker diese überdurchschnittlich häufig nicht mehr ausüben (können), arbeiten Manager und Professionen wie Ärzte, Richter und Wirtschaftsprüfer meist bis 65. Wer als Rentner noch erwerbstätig ist, geht hauptsächlich einfachen Dienstleistungstätigkeiten für einen Zuverdienst nach, beispielsweise im Wachschutz oder in der Gebäudereinigung. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen zur Erwerbstätigkeit im Alter.
  • BWL-Fernunterricht: 52 Kurse im Vergleich
    Stiftung Warentest: Viele Bildungseinrichtungen bieten keine oder nur wenig Präsenzveranstaltungen an. Neben dem Job Betriebswirt werden - Fernunterricht macht’s möglich. Aber: Welcher Kurs ist für wen der richtige? Die Stiftung Warentest hat 52 Lehr- und Studiengänge von 18 Anbietern verglichen. Die wichtigsten Ergebnisse: Es gibt Kurse, die besonders preisgünstig oder besonders kurz sind, zusätzliche Leistungen wie Präsenzveranstaltungen sind oft Mangelware und nicht jedes Zeugnis oder Zertifikat ist gleich aussagekräftig.
  • Bundesregierung will gegen Bildungsarmut vorgehen
    Nach einer Meldung des Deutschen Bundestages. Die Bundesregierung will mit dem Bundesprogramm »Lokale Bildungsbündnisse« Kinder fördern, die von Bildungsarmut bedroht sind. Das schreibt sie in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Qualitätsverbesserung im Bildungswesen. Das Bundesprogramm befände sich derzeit in der Phase der Konzeptionierung und Planung, heißt es darin. Die Bundesmittel sollten für zusätzliche außerschulische Bildungsmaßnahmen zur individuellen Förderung von Kindern im Grundschulalter verwendet werden.
  • Qualifizierung von älteren Mitarbeitern: Chefsache
    Der demografische Wandel führt in den nächsten Jahren zu einem steigenden Fachkräftemangel in der deutschen Wirtschaft. Für Unternehmen wird es noch bedeutsamer, ihre Beschäftigten betrieblich weiterzubilden und auch vermehrt Ältere einzustellen. Der demografische Wandel bezeichnet die Tatsache, dass die Zahl der jüngeren Menschen in der Gesellschaft insgesamt abnimmt, während die Zahl der Älteren steigt. Die Auswirkungen dieser Entwicklung sind bereits heute erkennbar. So ist beispielsweise die Zahl der Schulabgänger rückläufig. Im Osten Deutschlands wird 2011 nur noch die Hälfte des Jahrgangs von 2005 die Schulen verlassen. In den westlichen Bundesländern sind es 2018 nur etwa 90 Prozent des Niveaus von 2005. Das Potenzial an Erwerbspersonen wird nach heutigem Stand bis zum Jahr 2050 um rund 20 Prozent zurückgehen.
  • BA: KMU-Qualifizierungsverbünde erfolgreich
    Personalvorstand der Vattenfall Europe AG, Udo Bekker, Lenkungskreismitglied der Initiative für Beschäftigung! (IfB!) und Raimund Becker, Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA), bilanzieren ein Jahr »Qualifizierungsverbünde für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU)« – eine gemeinsame Kooperation zur Sicherung von Beschäftigung und Bekämpfung des Fachkräftemangels. Es gibt verschiedene Möglichkeiten dem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen. »Wir müssen alle Register ziehen und Potenziale ausschöpfen«, beschreibt Raimund Becker die für viele Unternehmen in Deutschland sich zuspitzende Situation. »Neben hochqualifizierten Arbeitnehmern aus dem Ausland und der weiterhin guten Qualifizierung von Arbeitslosen sieht er auch die Weiterbildung von bereits beschäftigten Arbeitnehmern als passende Antwort auf den Fachkräftemangel. »Viele Menschen arbeiten schon lange in Ihrem Unternehmen, haben häufig viel Verantwortung, könnten aber mit Sicherheit noch einiges mehr für sich und das Unternehmen erreichen, wenn sie zu Fachkräften qualifiziert würden.« Auch Vorurteilen verschiedener Betriebe, dass Qualifizierungen eine hohe finanzielle Belastung durch u.a. die Ausfallzeit des Mitarbeiters mit sich bringen, erteilt das BA-Vorstandsmitglied eine Absage: »Mittlerweile gibt es viele gute Angebote, die berufsbegleitend realisiert werden können, ohne u nnötige Ausfallzeiten zu provozieren. Und genau hier setzen wir mit unserem Projekt an«.

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