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Studie: Jedes zweite Unternehmen setzt auf e-Learning
Blended Learning gilt als besonders effektiv.
Noch vor wenigen Jahren galt e-Learning als futuristische Bildungsform des 21. Jahrhunderts. Inzwischen stehen immer mehr Unternehmen den neuen Trainingsmethoden offen gegenüber, jedes zweite schult seine Mitarbeiter bereits mit Unterstützung von e-Learning. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen internationalen Studie der Cegos Gruppe. Im Mittelpunkt der Umfrage standen Konzerne und mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Dienstleistung, Industrie, Handel und Vertrieb. Befragt wurden mehr als 2.000 Mitarbeiter und rund 500 Human Resources Abteilungen und Trainingsmanager in Großbritaninien, Deutschland, Spanien und Frankreich. »Der Trend zum e-Learning wächst weiterhin«, sagt Cegos-Geschäftsführer Hartmut Jöhnk. »85 Prozent der befragten Unternehmen planen, auch künftig in Trainings dieser Form zu investieren.«
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DESTATIS: Deutschlands Frauen lebten zu 42 Prozent von ihrer eigenen Arbeit
Bei 25% der Frauen wohnte mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt.
Aktuelle Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa, zeigen dass im Jahr 2008 32,5 Millionen Frauen einen Privathaushalt in Deutschland führten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Internationalen Frauentag am 8. März mitteilt, finanzierten 42% von den 32,5 Millionen Frauen ihren Lebensunterhalt überwiegend durch ihre eigene Erwerbs- oder Berufstätigkeit. Rund drei von zehn Frauen (29%) bestritten ihren überwiegenden Lebensunterhalt durch Rente oder Pension.
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EU: Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen nicht akzeptabel
Europäische Kommission will geschlechtsspezifische Lohnunterschiede deutlich verringern.
Die Europäische Kommission plant eine Reihe von Maßnahmen, um die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern in den nächsten fünf Jahren erheblich zu verringern. Die durchschnittliche geschlechtsspezifische Lohndifferenz beträgt in der EU derzeit 18 %. Um diese Differenz zu verringern, will die Kommission Arbeitgeber sensibilisieren, Initiativen zur Gleichstellung von Frauen und Männern fördern und die Entwicklung von Instrumenten zur Messung der geschlechtsspezifischen Lohnunterschiede unterstützen. Gleichzeitig werden neue Rechtsetzungsmaßnahmen nicht ausgeschlossen.
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Fachkräftemangel: Handeln statt Jammern
Angesichts des strukturellen Mangels an Fachkräften auf dem deutschen Arbeitsmarkt und der drohenden Engpässe bei der Besetzung von Lehrstellen in den Ausbildungsbetrieben, fordert der Verband zur Förderung der Wirtschaftspsychologie e.V. (WiPs) in einer aktuellen Stellungnahme zu entschlossenem Handeln auf:
Die sich durch den demografischen Wandel zuspitzenden Arbeitsmarktprobleme seien in Wirtschaft und Politik zwar seit längerem erkannt und würden auch gerne beklagt. Konkrete Maßnahmen der Gegensteuerung seien aber bisher Mangelware. Im Gegenteil blieben derzeit immer mehr junge Menschen ohne qualifizierte Berufsausbildung und auch viele Ältere verlören den Anschluss an den Arbeitsmarkt. Es sei, so der Verband, daher wichtig, jetzt vorausschauend zu handeln.
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Standpunkt: Fernlernen für Anfänger
Wer sich per Fernstudiengang oder Fernlehrgang weiterbilden möchte, muss viele Entscheidungen treffen. Markus Jung, Inhaber von Fernstudium-Infos.de, gibt Tipps.
Seit 2003 ist die Zahl der Fernlerner um ein Drittel gestiegen. Laut aktueller Fernunterrichtsstatistik bilden sich heute mehr als 340.000 Menschen jährlich aus der Ferne weiter, darunter rund 80.000 per akademischem Fernstudium. »Fernlerner vereinbaren flexibel Beruf und Weiterbildung, um den nächsten Schritt auf der Karriereleiter zu machen oder sich beruflich neu zu orientieren. Andere bringen so Studium und Familie unter einen Hut«, sagt Markus Jung, der selbst zwei Studiengänge per Fernstudium absolviert hat. Auf seinem Portal Fernstudium-Infos.de informieren sich Interessierte über Anbieter und tauschen sich mit erfahrenen Fernlernern aus. Auch Jung selbst berät seine Nutzer. Im März erscheint sein Ratgeber »100 Fragen und Antworten zum Fernstudium«, den er gemeinsam mit Anne Oppermann geschrieben hat. Jung: »Fernlern-Interessierte stehen oft vor denselben Fragen.«
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Online-Umfrage: Was verdienen FachinformatikerInnen?
Frauen verdienen als Fachinformatikerinnen mehr als ihre männlichen Kollegen.
Pünktlich zur CeBIT präsentiert das Online-Portal LohnSpiegel eine neue Gehaltsstudie zu Fachinformatikerinnen und Fachinformatikern. Das Bruttomonatseinkommen von FachinformatikerInnen beträgt auf Basis einer 38-Stunden-Woche durchschnittlich 2.610 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage des LohnSpiegels, der vom WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird. Rund 860 FachinformatikerInnen haben sich daran beteiligt.
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Studie: Frauen bei Belastbarkeit im Job weltweit vorn
In Deutschland verweisen männliche Führungskräfte die Frauen in Sachen Belastbarkeit knapp auf die Plätze.
Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat es gezeigt: Belastbarkeit ist eine der wichtigsten Eigenschaften erfolgreicher Führungskräfte. Hier haben weltweit die Frauen gegenüber ihren männlichen Kollegen leicht die Nase vorn. Allerdings müssen die Unternehmen weiter in Entwicklungsprogramme investieren, um das Potenzial der Frauen zu fördern und optimal zu nutzen. Dies ergab eine aktuelle Studie, für die Accenture anlässlich des Weltfrauentages Entscheidungsträger in 20 Ländern befragt hat.
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AQUA: Arbeitslose AkademikerInnen für den Arbeitsmarkt qualifizieren
Neue Termine in 2010 für Studienergänzungen an Hochschulen.
Seit 2006 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung das zertifizierte Programm AQUA »Akademikerinnen und Akademiker qualifizieren sich für den Arbeitsmarkt« der Otto Benecke Stiftung e.V., um arbeitslosen Fachkräften die Integration in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Das Programm besteht aus einem Angebot von rund 25 Qualifizierungsmaßnahmen, die bundesweit stattfinden und fachlich vor allem auf die Ingenieur-, Natur- und Geisteswissenschaften und die Ökonomie ausgerichtet sind. Die Mehrzahl der Angebote wird als so genannte »Studienergänzungen« an Hochschulen durchgeführt und dauert in der Regel sieben bis dreizehn Monate.
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Digitale Kompetenz: Europäische eSkills-Woche 2010
EU-Kommission betont das Potenzial der IKT-Kompetenzen für den Aufschwung in Europa.
Im Rahmen der Europäischen eSkills-Woche 2010 vom 1. bis 5. März soll geprüft werden, welche Erfolge mit der EU-Strategie zu den IKT-Kompetenzen im Hinblick auf digitale Kompetenz und Erweiterung der IKT-Kenntnisse aller EU-Bürger erzielt wurden; ferner sollen Erfahrungen ausgetauscht, Verbindungen geknüpft und Interessengruppen in der gesamten Union mobilisiert werden. Die gestrige offizielle Eröffnung der Europäischen eSkills-Woche auf der CeBIT in Hannover bildet den Höhepunkt einer Kampagne, die mehr als 200 Events und Veranstaltungen wie Konferenzen, Web-Seminare und Besuche von Unternehmensmanagern in Schulen sowie Workshops umfasst. Mit der Europäischen eSkills-Woche wollten die Europäische Kommission, Regierungen, die Industrie und Bildungseinrichtungen in einer gemeinsamen Aktion die europäische Öffentlichkeit über die entscheidende Rolle informieren, die IKT-Kenntnisse bei der Sicherung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit Europas für die Zukunft spielen.
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SPD fordert Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft
Auch sollen mehr Männer für sogenannte Frauenberufe und mehr Frauen für sogenannte Männerberufe gewonnen werden.
Die SPD-Fraktion fordert in einem umfangreichen Maßnahmenpaket die Gleichstellung von Frauen im Erwerbsleben. In ihrem Antrag stellt sie unter anderem fest, dass die Ergebnisse freiwilliger Selbstverpflichtungen von Unternehmen »ernüchternd und in keiner Weise zufriedenstellend« seien. Deshalb fordern die Abgeordneten gesetzliche Regelungen, mit denen die Gleichstellung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt durchgesetzt werden soll und Unternehmen verpflichtet werden, die Entgelt- und Chancengleichheit von Frauen und Männern zu gewährleisten. Die Bundesregierung soll deshalb ein umfassendes Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft vorlegen und eine gesetzlich geregelte Frauenquote von mindestens 40 Prozent in Vorständen und Aufsichtsräten einführen, verlangt die SPD-Fraktion.
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Europäisches Sprachensiegel: Innovative Projekte braucht das Land
DAAD vergibt Europäisches Sprachensiegel 2010.
Ob Europäische Union oder weltweit – aus der globalisierten Welt sind Fremdsprachenkenntnisse im Berufsleben nicht wegzudenken. Sei es Englisch als wichtige Kommunikations- und Verhandlungssprache in Bildung und Wissenschaft, Spanisch als eine der meistgesprochenen Sprachen der Welt, oder Französisch zur Kommunikation mit Deutschlands Nachbar- und Exportland Nr. 1 sowie zahlreichen Ländern Afrikas. Ohne Fremdsprachen im Beruf geht es nicht. Dieser Tatsache geschuldet sucht der Wettbewerb »Europäisches Sprachensiegel« der Europäischen Kommission – im Jahr 2010 in Deutschland erstmalig unter Federführung der Nationalen Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) – herausragende Projekte zur Vermittlung von Fremdsprachen im Berufsleben.
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Studie 2010: Verhaltene Neueinstellungen, niedrige Gehaltszuwächse, höhere Produktivität
Was Unternehmen angesichts der Wirtschaftskrise tun.
Die Wirtschaftskrise wirkt sich weltweit auf das Personalmanagement und die Vergütungsprogramme der Unternehmen aus. Laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Towers Watson steigen die Gehälter in Europa nur moderat und geringer als im Vorjahr. Rund ein Drittel der Firmen plant Entlassungen, allerdings nicht mehr auf breiter Basis, sondern in Form gezielter Personalreduktionen. 82% der europäischen Unternehmen wollen aktuell mehr Neueinstellungen vornehmen als 2009. Besonderes Augenmerk in den Personalprogrammen liegt auf der Gewinnung, Förderung und Bindung von Talenten. Europäische Unternehmen haben im letzten Jahr trotz Nullrunden und Entlassungen das Mitarbeiterengagement sowie Produktivität konstant halten oder sogar steigern können.
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Deutscher Weiterbildungspreis: Der Gewinner ist gekürt
Armin Hopp hat mit seinem Online-Sprachkurs für die Hosentasche – »CLT Intensiv Plug&Learn«, den Deutschen Weiterbildungspreis 2009 gewonnen.
Der Deutsche Weiterbildungspreis – dotiert mit 10.000 Euro und ausgeschrieben vom traditionsreichen Haus der Technik, wurde am 25. Februar 2010 in Essen verliehen. Armin Hopp, Vorstandsmitglied und Mitbegründer der »digital publishing AG« mit Sitz in München, hat sich im Finale um den Preis gegen seine vier Mitstreiter mit dem zukunftsweisenden Weiterbildungskonzept »CLT Intensiv Plug&Learn« durchgesetzt. Das eingereichte Konzept hat die hochkarätig besetzte Jury vor allem dadurch überzeugt, dass es auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt ausgerichtet ist und dem Anwender ermöglicht, sich flexibel, mobil und ohne großen Aufwand weiter zu bilden. Durch die Integration des Internets in die Weiterbildungsmaßnahme ist es praktisch jederzeit und an jedem Ort möglich, den Online-Sprachkurs für die Hosentasche zu nutzen. Bereits jetzt ist das Konzept auf sehr gute Resonanz in vielen Großkonzernen gestoßen.
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Frauen: Besser gebildet, schlechter bezahlt
Familienbedingte Unterbrechungen, ein größerer Anteil an Teilzeitbeschäftigung und die geringe Quote in Führungspositionen sind die wesentlichen Ursachen für den signifikanten Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen.
Gleiche Arbeitschancen und gleiche Entlohnung - dies waren 1911 die zentralen Forderungen beim ersten Internationalen Frauentag. Knapp hundert Jahre später haben die Frauen ihr Ziel noch immer nicht erreicht. Trauriger Beleg: Der Bericht über Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2008 (SUGA), den die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jetzt veröffentlicht hat. Sein Schwerpunkt »Sicherheit und Gesundheit von Frauen« zeigt, dass alte Forderungen noch immer aktuell sind.
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Trotz Wirtschaftskrise: Informatiker gesucht
VDI: aktuell 15.000 offene Stellen für Informatiker / - Arbeitslosenquote nur bei 4,6 Prozent.
Trotz Krise haben Informatiker weiterhin gute Berufsaussichten. Nach Angaben des Verein Deutscher Ingenieure (VDI) gibt es aktuell 15.000 offene Stellen für Informatiker. »Zwar ging die Zahl der offenen Stellen im Krisenjahr 2009 um 14 Prozent zurück, aber dennoch haben wir einen Mangel an Informatikern«, sagte Dieter Westerkamp, stellvertretender Leiter Technik und Wissenschaft im VDI, heute im Vorfeld der CeBIT in Hannover. »Der Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte zeigt sich robust und ist ohne größere Blessuren davon gekommen.« Die Beschäftigung stieg 2009 sogar weiter an.